Die Zielgruppenanalyse legt das Fundament für eine erfolgreiche Online-Marketing-Strategie und zielgerichteten Content. Noch bevor Kampagnen erstellt oder Content angefertigt wird, sollten Marktforschung und Zielgruppenanalyse potentielle Empfänger und Bedürfnisse identifizieren. Je expliziter die dabei ermittelten Daten, desto wirkungsvoller kann der Content später auch im Online-Marketing eingesetzt werden.

Marktforschung und Definition der Zielgruppe

Die große Stärke der Marktforschung und Zielgruppenanalyse liegt in ihrer späteren ganzheitlichen Anwendung des Marketing. Im Zuge der Marktforschung werden dafür zahlreiche systematische Daten und Analysen über Märkte und ihre Teilnehmer ermittelt, welche später beispielsweise bei der Entwicklung einer Strategie für Marketing und Vertrieb genutzt werden. Die Zielgruppenanalyse dient hingegen zur eindeutigen Definition der Zielgruppe. Dafür existieren in gängigen Marketing-Modellen vier große Segmentierungsvariablen:

  • nach demographischen,
  • psychografischen,
  • verhaltensorientierten,
  • und sozioökonomischen Merkmalen.

In den vier großen Variablen werden einzelne Merkmale ermittelt und festgelegt, darunter zum Beispiel der Wohnort, das Einkommen, Alter, Geschlecht, Probleme und bestimmte Bedürfnisse oder Wünsche. Derartige Erkenntnisse der Marktforschung und Zielgruppenanalyse grenzen also den Kreis der Personen ein, die man mit dem eigenen Marketing, dem Content, den Produkten und Dienstleistungen erreichen möchte. Diese Eingrenzung hilft bei der Koordination und Entwicklung von Marketing und Content, zugleich aber auch, um bei der praktischen Umsetzung Streuverluste zu vermeiden und das eigene Budget möglichst effizient einzusetzen.

Marktforschung und angebotener Content müssen individuell sein

Welche Kriterien bei einer Marktforschung exakt verfolgt und wie Märkte segmentiert werden sollen, wird je nach Einzelfall unterschieden. Die Marktforschung ist als solche also ebenso individuell, wie später auch die eingesetzte Strategie für das Online-Marketing. Entscheidend sind bei der Marktforschung, Marketing und angebotenen Content auch, ob eine B2C- oder eine B2B-Gruppe erreicht werden sollen. Ergebnisse aus der Marktforschung und die Content-Marketing-Strategie unterscheiden sich hier fundamental.

Resultate aus der Marktforschung praktisch beim Marketing umsetzen

Content – das sind bekanntlich alle Inhalte, die ein Unternehmen seinen (potentiellen) Interessenten zur Verfügung stellt. Damit dieser Content seine Zielgruppe erreicht, muss er unter verschiedenen Gesichtspunkten auf diese ausgerichtet werden. Hier kommen die Erkenntnisse aus der Marktforschung und der Segmentierung der Zielgruppe zum Einsatz.

Ein Beispiel dazu

Möchte ein Unternehmen seinen Kunden weiterführenden Content anbieten, den diese idealerweise positiv aufnehmen oder sogar über Social Media teilen, muss er einen echten Mehrwert bieten und diese Zielgruppe ansprechen. Content kann das auf verschiedene Art und Weise, beispielsweise thematisch, in seiner Tonalität, der Aufbereitung oder sogar der Verfügbarkeit.
Verfolgen Sie eine Marketing-Strategie in sozialen Netzwerken oder Social Media Portalen, die primär eine junge, technikaffine und aufmerksamkeitsarme Zielgruppe erreichen soll, muss der Content ebenso ausgerichtet werden. Das funktioniert im Marketing beispielsweise durch Media-Unterstützung in Form von Bildern. Eine ältere Zielgruppe, die laut Marktforschung kritisch neuen Unternehmen gegenüber steht, muss hingegen auf seriöse, kompetente und persönliche Weise durch eben diesen Content berührt werden.

Marktforschung, Zielgruppendefinition und Zielgruppenanalyse sind das A und O des Online-Marketing

Online-Marketing muss in der Praxis effizient, wirkungsvoll, aufmerksamkeitserregend und zielführend sein. Klingt schwierig – ist es zuweilen auch! Ohne die Marktforschung und anschließende Segmentierungen ist es kaum möglich, die eigene Marketing-Strategie tatsächlich auf für das Unternehmen relevante Personengruppen auszurichten – das Ergebnis wären Streuverluste und ein schlechter ROI. Während die Erkenntnisse in der Marktforschung einen homogenen Überblick über den Markt und seine Teilnehmer liefern, spielt beim Marketing natürlich auch das Ziel eine Rolle – das können reine Absatzsteigerungen ebenso wie Image-PR, Branding (Markenbildung) oder sogar spezifische Ziele wie Facebook-Likes/Fans sein.

Der bereitgestellte Content muss dies widerspiegeln und Informationen der Marktforschung aufgreifen. Die Marktforschung beeinflusst demnach auch, wo und wie der Content offeriert wird und welche definierte Zielgruppe er erreichen muss. Online zeigt sich das beim Content-Marketing zum Beispiel über eingesetzte Keywörter (Stichwort: SEO) oder die genutzte Plattform für den Content.